Sambuca

Sambuca Sambuca ist eine süße Spirituose auf Anisbasis mit einem Mindestzuckeranteil von 350 Gramm pro Liter und gilt als italienisches Nationalgetränk schlechthin. Er wird zumeist flambiert und die Kaffebohnen dabei kurz geröstet. Es handelt sich dabei um eine durchsichtige, meist farblose Spirituose mit einem Mindestalkoholanteil von 37,5 % Vol..

Die Herkunft des Sambucas ist wie bei vielen anderen Spirituosen sehr umstritten. So meinen die Italiener den ersten Sambuca destilliert zu haben, jedoch gibt es auch Überlieferungen, wonach der Sambuca aus Syrien stammen könnte, wo auch die Sarazenen Anisliköre gebrannt haben.

Er wird vorwiegend als Digestif mit Kaffebohnen blambiert serviert. Einige Produzenten konnten weltweit auf sich aufmerksam machen unter anderem Molinari, der sich zum meistverkauften Sambuca Italiens etablieren konnte. Die Brennerei wurde bereits 1945 gegründet und wird nach wie vor nach geheimer Rezeptur hergestellt. Seine Bekanntheit hat er vor allem dem geschickten Marketing und TV Spots zu verdanken.

Der Likör aus Italien ist weit über seine Landesgrenzen bekannt und kann mit einer großen Fangemeinde aufwarten. Oft gehört er zu einem typischen Besuch beim eigenen Lieblingsitaliener um die Ecke dazu. Dabei kann das Getränk aber nicht nur als Spirituose aufwarten. Der Likör kann auf eine lange Tradition und eine vielseitige Verwendung blicken.

Was steckt eigentlich hinter dem Likör?

Bei der Spirituose handelt es sich um einen farblosen, oft klaren Likör. Klassischerweise kommt der aus Italien. Seine Wurzeln liegen aber ganz woanders. Bei der Herstellung wird eine Grundspirituose, meist klarer Schnaps, mit Gewürzen vermengt. Typischerweise kommen hierbei Anis und Süßholz zum Einsatz. Nach einer wochenlangen Ruhephase werden die Gewürze herausgefiltert und die Spirituose ist trinkfertig. Dabei wird dem Likör noch eine Portion Zucker beigemengt. Qualitativ hochwertiger Sambuca zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass „die Grenze“ von 350 Gramm Zucker pro Liter nicht oder nur leicht überschritten wird.

Die Ursprünge des hochprozentigen Getränks findet man nicht im heutigen Italien, sondern vermutlich in Syrien. Hier soll das Getränk, in ähnlicher Art, schon seit dem Mittelalter bekannt gewesen sein. Vielfach wurde es hier in Form eines Heilmittels eingesetzt. Daher verwundert es nicht, dass einer gängigen Theorie zur Folge sich der Name des Likörs von „Sambucos“ ableitet. So wurden früher die Schiffe der Sarazenen genannt, die die begehrten Gewürze aus dem Orient nach Italien brachten. Es wäre auch denkbar, dass sich der Name von „Sambuco“ ableitet, dem italienischen Namen für Holunder. Tatsächlich enthalten einige der heutigen Sambucasorten einen gewissen Anteil von Holunder.
Thema Geschmack: Wonach schmeckt der Anislikör?

Vordergründig zeichnet sich die Spirituose natürlich durch seinen starken Geschmack nach Anis aus. Das intensive Aroma kommt dabei sofort zur Geltung. Allerdings ist der starke Eigengeschmack nicht störend, denn der Likör verfügt über eine angenehme Süße. Idealerweise genießt man Sambuca mit Kaffeebohnen. Oftmals werden diese kurz flambiert. Dabei bilden die Kaffeebohnen mit ihrem bitteren Geschmack einen idealen Kontrast zum sonst eher süßlich anmutenden Likör.

Warum eigentlich Kaffeebohnen?

Normalerweise wird der Anislikör „con la Mosca“ getrunken. Das bedeutet wortwörtlich „mit der Fliege“ und bezieht sich auf die drei obligatorischen Kaffeebohnen. Diese werden stilecht angezündet, bevor das Getränk dem Gast serviert wird. Warum aber eigentlich? Darum ranken sich bis heute verschiedene Legenden. Wir stellen die beiden populärsten vor.
Bereits vor mehr als hundert Jahren soll eine alte Dame diesen Trend erfunden haben. Bei ihrem ersten Brauversuch der beliebten Spirituose setzten sich beim Servieren drei Fliegen auf den Glasrand. Das soll sich bei jedem Servieren wiederholt haben. In Anlehnung symbolisieren heute drei Kaffeebohnen die Fliegen und damit diese auch wirklich „tot“ sind, werden sie kurz flambiert.

Für die andere Geschichte muss man nicht weit in die Vergangenheit reisen. Sie „spielt“ im Jahr 1960. Bei den Dreharbeiten des Films „La Dolce Vita“ saßen die Schauspieler nach dem Dreh in einem Bistro beisammen und genossen das ein oder andere Gläschen des Anislikörs. Dabei erlaubte sich einer von ihnen einen Spaß und verzierte ein Glas mit einer Kaffeebohne. Dabei rief er laut „Una Mosca!“ („Eine Fliege!“). Seither soll es sich bei den drei Kaffeebohnen um einen festen Brauch handeln. Dabei fungieren die drei Fliegen als Glücksbringer, und sollen dem Gast jeweils Gesundheit, Reichtum und Glück bescheren.
Sambuca, der ideale Digestif

Typischerweise wird der Likör aus Anis als Digestif gereicht. Bei einem Digestif handelt es sich um einen „Verdauungsschnaps“ nach dem Essen. Dafür eignet sich die Spirituose hervorragend. Der Grund dafür ist simpel. Nicht ohne Grund wurde der Anislikör im Mittelalter als Heilmittel verwendet. Der enthaltene Anis beruhigt den Magen und fördert die Verdauung. Gerade nach fettreichen Speisen bietet sich daher ein sogenannter „Verdauer“ an.

Die Spirituose findet nicht nur als Digestif seine Verwendung. Auch in Cocktails darf der Likör nicht fehlen. Im beliebten Mixgetränk Barbarella teilt er sich daher das Glas mit dem Orangenlikör Cointreau. Bei dem Cocktail Genova gesellen sich zum Anislikör noch Gin, Grappa und Wermut. Für den Klassiker Gimlet benötigt man zusätzlich lediglich Gin und Limettensaft.
  
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